Pressemitteilungen zu StuPa und AStA
„Demokratische Linke" aus AStA Geschäftsstelle gedrängt
22.01.2010
Gießen. Seit der Gründung des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Gießen-Friedberg (FH) im August 2009 konnten bereits einige Erfolge verzeichnet werden. So errang der RCDS bei den Hochschulwahlen im Dezember 2009 einen Sitz im akademischen Senat und zwei Sitze im Studentenparlament.
Seit vielen Jahren gebe es an der FH Gießen-Friedberg zwei sehr unterschiedlich geführte AStA-Geschäftsstellen. Eine überwiegend von den „Demokratischen Linken" geführte Geschäftsstelle in Gießen, die lieber protestiere und an Demos teilnehme als sich für die Belange der Studenten einzusetzen. Den totalen Gegensatz dazu stelle die serviceorientierte Geschäftsstelle in Friedberg dar, die sich stark für die Belange der Studenten einsetze und u.a. häufig im Gespräch mit der Hochschulleitung sei.
Unter anderem durch das Votum des RCDS, fand die Geschäftsstellenleitung der „Demokratischen Linken" bei der konstituierenden Studentenparlamentssitzung am 21. Januar 2010 keine Mehrheit, so dass ein neuer AStA gewählt werden konnte und es jetzt an beiden Standorten eine serviceorientierte AStA Geschäftsstelle geben werde. Die Geschäftsstelle in Gießen werde jetzt von „die Gießen-Friedberger" (serviceorientierte Liste, die größtenteils aus Verbindungsstudenten bestehe), den „Multi-Kultis GI-Fb" und dem RCDS geführt. Durch die Abwahl der Demokratischen Linken Geschäftsstellenleitung, gebe es an der FH Gießen-Friedberg den ersten AStA in ganz Hessen, der nicht von linken Hochschulgruppen geführt werde. Nach der Wahl und bei der Amtsübergabe habe sich zudem gezeigt, dass die „Demokratische Linke" nicht demokratiefähig sei, sondern lediglich Machterhalt anstrebte.
Die Neuwahl der Gießener Geschäftsstellenleitung sehe der RCDS als ersten positiven Impuls, getreu seinem Motto: „Uni macht man nicht mit links". Der RCDS Gießen-Friedberg (FH) habe sich zusätzlich dafür stark gemacht, dass es erstmalig ein Öffentlichkeitsreferat des AStA am Studienort Wetzlar bei StudiumPlus gebe. Welches sich dort um die Belange der Studenten kümmere und im engen Kontakt mit der Geschäftsstelle des AStA in Gießen stehe. Der RCDS freue sich, dass es durch ihre Unterstützung zu diesem Ergebnis gekommen sei und einige Referenten in der Geschäftsstelle Gießen, den Öffentlichkeitsreferenten für Wetzlar und einen Vizepräsidenten des Studentenparlamentes stellen könne und ihm ein solch starkes Vertrauen entgegen gebracht werde.
Fachhochschule Gießen-Friedberg: RCDS gegründet
03.09.2009
Giessen. Seit dieser Woche hat sich der Ring Christlich Demokratischer Studenten Gießen-Friedberg (FH) in seiner Gründungssitzung konstituiert, so dass es nach mehr als 5 Jahren wieder eine bürgerliche Interessensvertretung für Studenten an der Fachhochschule Gießen-Friedberg geben wird.
Bei der Besetzung des Vorstandes wurde darauf geachtet, dass alle drei Standorte der mittelhessischen Fachhochschule vertreten sind. Zur Vorsitzenden der neuen Hochschulgruppe wurde Debora Ramona Rieser, Studentin der Informations- und Kommunikationstechnik am Studienort Friedberg einstimmig gewählt. Zum Geschäftsführer wurde Andreas Rühl, zum Schatzmeister wurde Manuel Roth ebenfalls einstimmig gewählt. Beide studieren am Standort Gießen Maschinenbau. Thomas Stehling, Student des Wirtschaftsingenieurwesens wurde zum Beisitzer gewählt, um auch am Standort des dualen Studiensystems „StudiumPlus“ in Wetzlar präsent zu sein.
In ihrer Satzung verpflichten sich die Studenten zur „Politisierung der Studentenschaft, um so den Einfluss linker wie rechter Minderheiten möglichst auszuschließen“ und „an der politischen und fachlichen Bildung der Studenten überparteilich und auf überkonfessioneller Ebene mitzuwirken und den freiheitlich demokratischen und rechtstaatlichen Gedanken durch Wort und Schrift zu vertreten.“ Ebenso bekennt sich der RCDS Gießen-Friedberg (FH) zur „christlichen Verantwortung nicht nur gegenüber dem Individuum, sondern auch gegenüber der Gesellschaft.“Die Gruppe hat sich vorgenommen in der studentischen und akademischen Selbstverwaltung eine große Anzahl der Studenten zu vertreten. Der RCDS Gießen-Friedberg hofft bei den kommenden Studierendenparlamentswahlen im Dezember auf eine bürgerliche Mehrheit, frei nach dem Motto des RCDS Hessen „Uni macht man nicht mit Links“.
